IMG_3951 cutDr. Markus Brunner

E-Mail: brunner[at]agpolpsy.de

Lehrbeauftragter an der Sigmund Freud PrivatUniversität in Wien und Linz; Ausbildungskandidat am Seminar für Gruppenanalyse Zürich (SGAZ); Mitherausgeber der Zeitschriften “Freie Assoziation” und “Psychologie und Gesellschaftskritik”; Vorstandsmitglied der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie (GfpS); Gründungsmitglied u.a. der AG Politische Psychologie, der Forschungswerkstatt Tiefenhermeneutik und der AG kritische Sozialpsychologie.

Vita:

  • Seit 2015: Co-Leitung des Psychologie-Master-Studienschwerpunktes “Sozialpsychologie und psychosoziale Praxis” an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien.
  • 2014: Erlangung des Dr. phil. an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Titel der kumulativen Dissertation: „Psychoanalytische Sozialpsychologie. Begriffs- und Standortbestimmungen innerhalb einer kritischen Tradition, mit Schwerpunkt auf sozial- und metapsychologischen Überlegungen zu Traumatheorie und Traumadiskursen“.
  • Februar - Juni 2014: Visiting Scholar im History Department des Graduate Center der City University of New York (CUNY), New York City.
  • 2013-2014: Entwicklung eines Psychologie-MA-Schwerpunktes „Sozialpsychologie und psychosoziale Praxis“ für die Sigmund Freud PrivatUniversität Wien.
  • März - Juli 2013: Visiting Scholar im “Critical Social/Personality Psychology”-Programm am Graduate Center der City University of New York (CUNY), New York City.
  • 2011 - 2012: Junior Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK), Wien.
  • 2010 - 2011: Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds.
  • Seit 2009: Lehraufträge an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Österreich und den USA; seit 2010 Lehrbeauftragter an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien.
  • 2008: Magisterarbeit: “Traumatisiertes Tätervolk? Eine psychoanalytisch-sozialpsychologische Auseinandersetzung mit traumatheoretischen Zugängen zur deutschen Nachkriegsgesellschaft”.
  • 1999 - 2008: Studium der Sozialpsychologie und Soziologie in Zürich und Hannover.
  • 1999: Matura am Literargymnasium Rämibühl, Zürich.

CV (deutsch)
CV (english)

Arbeitsschwerpunkte:

  • Psychoanalyse, psychoanalytische Sozialpsychologie, Politische Psychologie
  • Verhältnis von Gesellschaftskritik, Kunst und politischer Praxis
  • Gesellschaftstheorie, Ideologiebegriff und -kritik
  • Zeitgenössische Kunst, Schwerpunkt Aktions- und Performancekunst

Publikationen:
Herausgeberschaft:

PuG_1-2-2016_Cover cut(2016; als AG Kritische Sozialpsychologie): Kritisch Denken, kritisch Handeln. Psychologie und Gesellschaftskritik 40, Bd. 157/158.

 

 

PuG_4-2015_Cover1(2015; zus. mit Daniel Wutti): Spuren der Verfolgung. Psychologie und Gesellschaftskritik 39, Bd. 156.

 

 

PSY FA-2-15 150411 COV.indd(2015; zus. mit Rolf Haubl, Christine Kirchhoff, Julia König, Jan Lohl, Tom Uhlig und Sebastian Winter): Konformistische Rebellion. Freie Assoziation, Jg. 18, H. 2.

 

PuG_2-3-2015_Titelseite-page-001(2015; zus. mit Nora Ruck): Sozialer Wandel und Subjektivität. Psychologie und Gesellschaftskritik 39, Bd. 154/155.

 

 

PSY FA-1-15 150624 COV.indd (2015; zus. mit Rolf Haubl, Christine Kirchhoff, Julia König, Jan Lohl, Tom Uhlig und Sebastian Winter): Festung Europa. Freie Assoziation, Jg. 18, H. 1.

 

 

PSY Brunner-2228 130327 COV.indd(2013; zus. mit Jan Lohl): Normalungetüme: School Shootings aus psychoanalytisch-sozialpsychologischer Perspektive. Gießen (Psychosozial).

 

 

(2012; zus. mit Nicole Burgermeister, Jan Lohl, Marc Schwietring und Sebastian Winter): Sonderheft zur Geschichte psychoanalytischer Sozialpsychologie, Freie Assoziation, Jg. 15, H. 3/4.

 

 

Cover PS129(2012; zus. mit Emilio Modena und Robert Heim): Trieb��konomie und Krise des Kapitalismus. Psychosozial 35, Bd. 129.

 

 

polpsy-heute(2012; zus. mit Jan Lohl, Rolf Pohl, Marc Schwietring und Sebastian Winter): Politische Psychologie heute? Themen, Theorien und Perspektiven der psychoanalytischen Sozialforschung. Gießen (Psychosozial).

 

cover(2011; zus. mit Jan Lohl): Unheimliche Wiedergänger? Zur Politischen Psychologie des NS-Erbes in der 68er-Generation. Psychosozial 34, Bd. 124.

 

 

(2011) (zus. mit Jan Lohl,  Rolf Pohl und Sebastian Winter): Volksgemeinschaft, Täterschaft und Antisemitismus. Beiträge zur psychoanalytischen Sozialpsychologie des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen. Gießen (Psychosozial).

 

 

  • (2010; als AG PolPsy, unter Mitarbeit von Paul Sebastian Ruppel und Martin Dege): Politische Psychologie heute? Journal für Psychologie 1/2010.

 Aufsätze (Auswahl):

Öffentliche Vorträge und Workshops (Auswahl):

  • (2015) »Remembering, repeating and working-through«. On the function of images in ›graphic guides‹. 16th Biennial Conference der International Society for Theoretical Psychology: “Resistance & Renewal”, 26. – 30. Juni, Coventry (UK)
  • (2015): Konflikt, Verdrängung, Nachträglichkeit. Eine Einführung in die Psychoanalyse und ihre Konzeption des Unbewussten. Workshop im Rahmen des AK Disku der Psychologie-Studierenden der Universität Wien. 23. März.
  • (2014): Trauma und gesellschaftlicher Kontext. Eröffnungsvortrag auf der Konferenz „Betreuung und Belastung. Herausforderungen bei der psychosozialen Versorgung von Überlebenden der Shoah“ der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V., 2.-5. November, Frankfurt a.M..
  • (2014): Die Erfindung der Kriegskinder. Workshop auf der Konferenz „Betreuung und Belastung. Herausforderungen bei der psychosozialen Versorgung von Überlebenden der Shoah“ der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V., 2.-5. November, Frankfurt a.M..
  • (2014): Giving oneself a history. Some reflections on writing the history of psychoanalytic social psychology in the German speaking countries from within. Vortrag im Rahmen der “History & Theory of Psychology Evening Colloquium Series” an der York University Toronto, 27. Februar.
  • (2014): Zerstörung des Gehorsams. Aktuelle Perspektiven psychoanalytischer Gesellschaftskritik. Öffentliches Werkstättengespräch des Grazer Arbeitskreises für Psychoanalyse. 17. Januar, Graz.
  • (2014): Der flexible Mensch protestiert. Peter Brückner, die Kommunikationsguerilla und die (studentische) Protestkultur im Postfordismus. Vortrag im Rahmen der studentisch organisierten Ringvorlesung “Geschichte, Subjektivität, Gesellschaft II” an der Universität Wien. 9. Januar.
  • (2013): Eine Einführung in die Sozialpsychologie des Antisemitismus. Vortrag im Rahmen der Reihe „Elemente des Antisemitismus. Veranstaltungsreihe zu interdisziplinärer Antisemitismusforschung“ an der Goethe-Universität Frankfurt a.M., 12. Dezember.
  • (2013): “Liebe deine Nächsten”. Kritisch-sozialpsychologische Überlegungen zu Entstehung und Funktion von Nationalgefühlen. Vortrag im Rahmen des AK Disku der Psychologie-Studierenden der Universität Wien. 29. Oktober.
  • (2013; zus. mit Julia König und Katharina Rothe): Qualitative Inquiry and the Unconscious: A Look into the Experience of Mental Health Professionals. Workshop zur 1. Jahrestagung der Society for Qualitative Inquiry in Psychology, am Graduate Center der City University of New York (CUNY), 14.-15. November.
  • (2013): Writing (on) the history of psychoanalytic social psychology in the German speaking countries. Some notes about a recent project. Vortrag im “Critical Social/Personality Psychology”-Programm des Graduate Centers/The City University of New York, 20. März.
  • (2012): Die Zukunft der psychoanalytischen Sozialpsychologie (Workshop). “Gestörte Generativität. 4. Frankfurter Kongress für psychodynamisches Coaching, psychoanalytische Sozialpsychologie und psychoanalytisch inspirierte Sozialforschung”, 13. – 14 Juli, Frankfurt a.M..
  • (2012): Krise und Autoritarismus. Brückners Faschisierungsthesen und der neue Rechtspopulismus. „Sozialpsychologie des Kapitalismus. Zur Aktualität Peter Brückners“, Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie, 1. – 4. März, Berlin.
  • (2012): »Unsere Mauern brechen, aber unsere Herzen nicht«. Die Volksgemeinschaft als Trauma-Schiefheilungsangebot. Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK), 9. Januar, Wien.
  • (2011): Das Unbewusste im Handgemenge. Überlegungen zu den Aufgaben psychoanalytischer Reflexionen in der politischen Praxis heute. Psychoanalytisches Seminar Zürich, 27. Mai.
  • (2011): Criticizing »collective trauma«. A plea for a fundamental social psychological reflection of traumatization processes. “1st Global Conference: Trauma – Theory and Practice” des Netzwerkes www.interdisciplinary.net. 14. – 16. März, Prag (CZ).
  • (2010) Zum Begriff des ‘kollektiven Traumas’. Oder: Wie angemessen über das Leid von Menschen sprechen in Zeiten inflationierender Opferdiskurse? Vortrag im Rahmen des Donnerstagscolloquiums an der Sigmund Freud Universität Wien, 14. Jan..
  • (2009) Zerstörung des Gehorsams. Zur Politischen Psychologie Peter Brückners und ihrer Aktualität, gerade im Hinblick auf die aktuellen Uni-Besetzungen. Idee: direkte Aktion, 18. November, Wien.
  • (2009) Trauma, Krypta, rätselhafte Botschaft. Einige Überlegungen zur intergenerationellen Konfliktdynamik. 35. Jahrestagung des Arbeitskreises Politische Psychologie (DVPW), 9. – 10. Mai, Frankfurt am Main.
  • (2009): „Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt.“ (Jean Améry) – Zur Psychodynamik der Folter und ihren traumatischen Folgen. Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Innovative Methoden?“ im kargah, 26. – 30. Jan., Hannover.
  • (2008): „Über die Pflicht des[/r] Gelehrten, auch als Bürger[In] tätig zu sein.“ Theodor Lessing, Peter Brückner und die Universität Hannover heute. Begleitprogramm zur Ausstellung „‚Ich warf eine einsame Flaschenpost in das unermessliche Dunkel.’ Theodor Lessing, 1972-1933″ an der Leibniz Universität Hannover, 2. – 23. Dez..
  • (2008): Monströse Zukunftsvisionen. Die Cyborg-Experimente des Technokünstlers Stelarc. Forum junge Wissenschaft IV: Monster, 19. – 23. Nov., Dresden.
  • (2007): Pink Flamingos (John Waters, USA 1972) – Queering Perversions. Screen Studies Conference 2007, 6. – 8. Juli, Glasgow (GB).
  • (2006): Kulturindustrie und Propaganda. Gastvortrag im Rahmen des Seminars „Propagandaforschung“ von Prof. Dr. H. Korte, Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft der Georg-August-Universität Göttingen, 9. Nov.