Prof. Dr. Rolf Pohl

Institut für Soziologie und Sozialpsychologie
– Fach Sozialpsychologie –
Im Moore 21; Raum: A 206
30167 Hannover
Tel.: 0511 – 7625429
Email: pohl[at]sozpsy.uni-hannover.de


Wissenschaftliche Vita:
5.8.1951 geb. in Hannover
1970-1977 Studium der Fächer Psychologie, Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Hannover (ehemals Technische Hochschule)
1977 Magisterprüfung im 1. Hauptfach Psychologie/2. Hauptfach Soziologie
1977 „Adjunkt-Vikar“ (Assistent) am Psykologisk Institut der Universitet Århus (Dänemark)
1978-1996 Lehraufträge am Psychologischen Seminar der Universität Hannover
1979-1980 Lehraufträge am Fachbereich Psychologie der Universität Bremen
1981-1986 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Universität Hannover
1986 Promotion zum Dr. phil.
1987-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Universität Hannover (Verwaltung einer Akademischen Ratsstelle)
1991-1997 Akademischer Rat am Psychologischen Institut der Universität Hannover
1996 Habilitation an der Universität Hannover mit der Erteilung der Lehrbefugnis (venia legendi) für Sozialpsychologie
1997-2001 Oberassistent am Psychologischen Institut der Universität Hannover
seit 2001 Verwaltung einer Professur (ehemals Lehrstuhl für Psychologie: Prof. Franz Wellendorf) am Psychologischen Institut der Universität Hannover (seit Okt. 2002: Institut für Soziologie und Sozialpsychologie/Fach Sozialpsychologie)

Lehr- und Forschungsschwerpunkte:
Psychoanalyse und psychoanalytische Sozialpsychologie
Sozialpsychologische Jugendforschung
Politische Psychologie
Sozialpsychologische und sexualwissenschaftliche Männlichkeits- und Geschlechterforschung

Publikationen (Auswahl):
– (1977): Zwischen Apathie und Protest. In: Sozialmagazin Heft 2/1
– u. Storgård, Finn (1978): Psykoanalyse og kvindelig seksualitet, in: Sprog-Subjekt-Ideologie, Heft 2, Århus/Dänemark.
– (1979): Psychologisierung des Alltags, in: Roland Asanger; Gerd Wenninger (Hrsg.): Handwörterbuch Psychologie, Weinheim/Basel: Beltz.
– (1981): Politische Psychologie, in: Hans-Joachim Petzold; Horst Speichert (Hrsg.): Handbuch pädagogischer und sozialpädagogischer Praxisbegriffe, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
– (1987): Trieb, Objekt, Realität. Zur Aktualität der Freudschen Sexualtheorie, in: Werkblatt. Zeitschrift für Psychoanalyse und Gesellschaftskritik, Jg. 4, Heft 3/4.
– (1988): Psychologisierung des Alltags (überarbeitete Neuausgabe), in: Roland Asanger; Gerd Wenninger (Hrsg.): Handwörterbuch der Psychologie (vierte neu bearbeitete und erweiterte Auflage), München-Weinheim: PVU.
– (1991): Sexuelle Gewalt. Die allgegenwärtige Menschenrechtsverletzung, in: Pro Familia Magazin, Jg. 19, Heft 4/91.
– (1992): Männlichkeit, Destruktivität und Kriegsbereitschaft, in: Jürgen Seifert u.a.: Logik der Destruktion. Der zweite Golfkrieg als erster elektronischer Krieg und die Möglichkeiten seiner Verarbeitung im Bewußtsein, Franfurt am Main: Materialis.
– (1992): Denk-Anstößiges zum männlichen Kinderwunsch, in: Pro Familia Magazin, Jg. 20, Heft 4/92.
– (1993): Schüler als Adressaten von Umweltbildung, in: Jochen Gies; Volker Lichte; Gisela Theising (Hrsg.): Aspekte zur beruflichen Umweltbildung. Dokumentation einer Vortragsreihe im Rahmen des Modellversuchs Umweltbildung im Baubereich an der BBS 3 in Hannover, Hannover (Eigendruck).
– (1993): Geil auf Gewalt. Über Liebe, Haß und Größenwahn bei männlichen Jugendlichen, in: Pro Familia Magazin, Jg. 21, Heft 4/93.
– (1993): Adoleszenz, Rechtsradikalismus und Gewaltbereitschaft, in: Wolfgang Kreutzberger u.a. (Hrsg.): Aus der Mitte der Gesellschaft – Rechtsradikalismus in der Bundesrepublik, Frankfurt am Main: Materialis.
– (1996): Angst, Lust, Zerstörung. Männlichkeit als sozialer und sexueller Analphabetismus, in: Andreas Haase u.a. (Hrsg.): Auf und nieder – Aspekte männlicher Sexualität und Gesundheit, Tübingen: dgvt.
– (2000): Normalität und Massenpathologie – Ernst Simmel, in: Michael Buckmiller; Dietrich Heimann; Joachim Perels (Hrsg.): Judentum und politische Existenz. Siebzehn Porträts deutsch-jüdischer Intellektueller, Hannover: Offizin.
– (2001): Irmtrud Wojak (2001): Eichmanns Memoiren. Ein kritischer Essay, Frankfurt am Main: Campus, in: Kritische Justiz, Jg. 35, Heft 3/2002 (Rezension).
– (2001): Normalität und Pathologie. Sozialpsychologische Anmerkungen zum Umgang mit der NS-Gewalt in der deutschen Nachkriegsgesellschaft, in: Loccumer Initiative kritischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Hrsg.): Gewalt und Zivilisation in der bürgerlichen Gesellschaft (Kritische Interventionen 6), Hannover: Offizin.
– (2002): Massenvergewaltigung. Zum Verhältnis von Krieg und männlicher Sexualität, in: Mittelweg 36, 11. Jg., Heft 2.
– (2002): Gewalt und Grausamkeit. Sozialpsychologische Anmerkungen zur NS-Täterforschung, in: Joachim Perels; Rolf Pohl (Hrsg.): NS-Täter in der deutschen Gesellschaft, Hannover: Offizin.
– u. Perels, Joachim (2002): Vorwort zu: Joachim Perels; Rolf Pohl (Hrsg.): NS-Täter in der deutschen Gesellschaft, Hannover: Offizin.
– u. Perels, Joachim (2002) (Hrsg.): NS-Täter in der deutschen Gesellschaft, Hannover: Offizin. – (2003): Massenvergewaltigung. Zum Verhältnis von Krieg und männlicher Sexualität, in: Jörg Calließ (Hrsg.): Das andere Geschlecht in den Streitkräften (Loccumer Protokolle 13/02), Rehburg-Loccum: Protokollstelle der Evangelischen Akademie Loccum.
– (2003): „ (…) vom Liebhaber zum Lustmörder“. Die Legierung von Sexualität und Aggression in der männlichen Geschlechtsidentität, in: Sylvia von Arx u.a. (Hrsg.): Koordinaten der Männlichkeit. Orientierungsversuche, Tübingen: edition diskord.
– (2003): Paranoide Kampfhaltung. Über Fremdenhass und Gewaltbereitschaft bei männlichen Jugendlichen, in: Frauke Koher; Katharina Pühl (Hrsg.): Gewalt und Geschlecht. Konstruktionen, Positionen, Praxen, Opladen: Leske + Budrich.
– (2004): Normalität und Pathologie. Sozialpsychologische Anmerkungen zur Psychogenese von Massenmördern, in: Peter Gleichmann; Thomas Kühne (Hrsg.): Massenhaftes Töten. Kriege und Genozide im 20. Jahrhundert (Frieden und Krieg. Beiträge zur historischen Friedensforschung, Band 2), Essen: Klartext.
– (2004): Ist der Mann zum Frieden reif? Männlichkeitskonstruktionen, Krise und Gewalt, in: Jörg Calließ (Hrsg.): Geschlechterverhältnisse in der Überwindung von Gewaltkonflikten, Rehburg-Loccum: Protokollstelle der Evangelischen Akademie Loccum.
– (2004): Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen, Hannover: Offizin.
– (2004): Männliche Gewalt und die Abwehr des Weiblichen, in:“Das Parlament“ (November-Ausgabe).
– (2005): Sexuelle Identitätskrise. Über Homosexualität, Homophobie und Weiblichkeitsabwehr bei männlichen Jugendlichen, in: Karin Flaake, Vera King (Hrsg.): Männliche Adoleszenz. Sozialisation und Bildung junger Männer, Frankfurt am Main: Campus.
– (2006): Vater ist der Beste. Über die Wiedergeburt eines Helden im sozialwissenschaftlichen Familiendiskurs, in: Mechthild Bereswill, Kirsten Scheiwe, Anja Wolde (Hrsg.): Vaterschaft im Wandel. Multidisziplinäre Analysen und Perspektiven aus geschlechtertheoretischer Sicht, Weinheim/München: Juventa.
– (2006): Projektion und Wahn. Adorno und die Sozialpsychologie des Antisemitismus, in: Perels, Joachim (Hrsg.): Leiden beredt werden lassen. Beiträge über das Denken von Theodor W. Adorno, Hannover: Offizin.
– (2007): Genitalität und Geschlecht. Überlegungen zur Konstitution der männlichen Sexualität, in: Mechthild Bereswill, Michael Meuser, Sylka Scholz (Hg.): Dimensionen der Kategorie Geschlecht: Der Fall Männlichkeit, Münster: Westfälisches Dampfboot.
– (2010): Antisemitismus und Schlussstrichmentalität heute, in: Joachim Perels (Hrsg.): Auschwitz in der deutschen Geschichte, Hannover: Offizin.
– (2010): Der antisemitische Wahn. Aktuelle Ansätze zur Psychoanalyse einer sozialen Pathologie, in: Wolfram Sender, Guido Follert, Mihri Özdogan (Hrsg.): Konstellationen des Antisemitismus. Antisemitismusforschung und sozialpädagogische Praxis, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften (Download).
– (2010): Männliche Sexualität und ihre Krisen, in: Ulrich Meier, Rolf Pohl, Reinhold Hermann Schäfer: Männliche Sexualität. Drama & Entwicklungschance, Esslingen: Gesundheitspflege initiativ.
– u. Meier, Ulrich; Schäfer, Reinhold Hermann (2010): Männliche Sexualität. Drama & Entwicklungschance, Esslingen: Gesundheitspflege initiativ.
– u. Brunner, Markus; Lohl, Jan; Schwietring, Marc; Winter, Sebastian (unter Mitarbeit von Paul Sebastian Ruppel und Martin Dege) (2010): Politische Psychologie heute?, in: Journal für Psychologie, Jg. 18, H.1.
– u. Brunner, Markus; Lohl, Jan; Schwietring, Marc; Winter, Sebastian (2010): Editorial, in: Journal für Psychologie, Jg.18, H.1.
– (2011): Männer – das benachteiligte Geschlecht? Weiblichkeitsabwehr und Antifeminismus im Diskurs über die Krise der Männlichkeit, in: Mechthild Bereswill, Anke Neuber (Hrsg.): In der Krise? Männlichkeiten im 21. Jahrhundert. Reihe: Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Münster: Westfälisches Dampfboot (Download).
– (2011): Das Konstrukt „Volksgemeinschaft“ als Mittel zur Erzeugung von Massenloyalität im Nationalsozialismus, in: Detlef Schmiechen-Ackermann (Hrsg.): „Volksgemeinschaft“: Mythos der NS-Propaganda, wirkungsmächtige soziale Verheißung oder soziale Realität im „Dritten Reich“?, Paderborn: Schöningh.
– u. Perels, Joachim (Hrsg.) (2011): Normalität der NS-Täter? Eine kritische Auseinandersetzung, Hannover: Offizin.
– (2011): „Normal“ oder „pathologisch“? Eine Kritik an der Ausrichtung der neueren NS-Täterforschung, in: Rolf Pohl, Joachim Perels (Hrsg): Normalität der NS-Täter? Eine kritische Auseinandersetzung, Hannover: Offizin.
– (2011): Probleme der sexuellen Identität von Jungen und Männern, in: Edgar Forster, Barbara Rendtorff, Claudia Mahs (Hrsg): Jungenpädagogik im Widerstreit, Stuttgart: Kohlhammer.
– zus. M. Marco Roock (2011): Sozialpsychologie des Krieges: Der Krieg als Massenpsychose und die Rolle der militärisch-männlichen Kampfbereitschaft, in: Thomas Jäger/Rasmus Beckmann (Hrsg.): Handbuch Kriegstheorien, Wiesbaden: VS Verlag.
– (2012): Das Konstrukt „Volksgemeinschaft“ als Mittel zur Erzeugung von Massenloyalität im Nationalsozialismus, in: Detlef Schmiechen-Ackermann (Hrsg.): ‚Volksgemeinschaft‘: Mythos, wirkungsmächtige soziale Verheißung oder soziale Realität im ,Dritten Reich‘?, Paderborn: Schöningh.
– (2012): Das ‚eigene‘ und das ‚andere‘ Geschlecht. Adoleszenz, Männlichkeit und Gewaltbereitschaft, in: Elke Kleinau, Barbara Rendtorff (Hrsg.): Eigen und anders – Beiträge aus der Geschlechterforschung und der psychoanalytischen Pädagogik, Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich
– u. Brunner, Markus; Lohl, Jan; Schwietring, Marc; Winter, Sebastian (Hrsg.) (2012): Politische Psychologie heute? Themen, Theorien und Perspektiven der psychoanalytischen Sozialforschung, Gießen: Psychosozial
– (2012): Ganz normale Massenmörder? Zum Normalitätsbegriff in der neueren NS-Täterforschung, in: Markus Brunner, Jan Lohl, Rolf Pohl, Sebastian Winter (Hrsg.): Volksgemeinschaft, Täterschaft und Antisemitismus. Beiträge zur psychoanalytischen Sozialpsychologie des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen, Gießen: Psychosozial-Verlag.
– (2012): Männer – das benachteiligte Geschlecht? Weiblichkeitsabwehr und Antifeminismus im Diskurs über die Krise der Männlichkeit, in: Gruppenpsychother. Gruppendynamik 48, S. 296–324
– (2012): Die Zerstörung der Frau als Subjekt: Macht und Sexualität als Antriebskräfte männlicher Vergewaltigungsstrategien im Krieg, in: Gender Initiativkolleg (Hrsg.): Gewalt und Handlungsmacht. Queer_Feministische Perspektiven, Frankfurt a.M.: Campus
– (2012): Militarisierte Männlichkeit im Spannungsfeld von Krieg und Frieden, in: Bund für soziale Verteidigung (Hrsg.): Vater im Krieg, Mutter in Pommerland? Geschlechterverhältnisse in Krieg und Frieden. Beiträge zur BSV-Jahrestagung 2012, Minden (Eigendruck)

Vorträge (zuletzt):
– Auf der Suche nach Männlichkeit. Über Entwicklungskrisen und ihre Bewältigungsversuche bei männlichen Kindern und Jugendlichen (Hemmingen, 19.11.2008).
– Kritik am Normalitätsbegriff der neueren NS-Täterforschung (Hannover, 28.02.2009).
– Paranoide Abwehr-Kampf-Haltung. Zur Psychoanalyse von Fremdenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft bei rechtsradikalen männlichen Jugendlichen (Zürich, 12.06.2009).
– Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen (Jena, 24.06.2009).
– UN-Resolution 1820 – Sex und Gewalt im Kriegskontext (Berlin, 08.07.2009).
– „Sind Freizeitzentren eigenständige Verstärkungsfaktoren der Jugendgewalt?“
– Anhörung im Jugendhilfeausschuss zum Thema der KFN-Studie v. Christian Pfeiffer (Hannover, 25.08.2009).
– Sexualisierte Umwelt (Celle, 22.09.2009).
– Das Konstrukt „Volksgemeinschaft“ als Mittel zur Erzeugung von Massenloyalität im Nationalsozialismus (Hannover, 02.10.09).
– Subjektive Bedrohung und objektive Sicherheit. Zur gesellschaftspolitischen Instrumentalisierung von Angst (Hannover, 19.01.2010).
– Männer – das benachteiligte Geschlecht? Weiblichkeitsabwehr und Antifeminismus im Diskurs über die Krise der Männlichkeit (Kassel, 27.01.2010).
– Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen (Lesung in Hamburg, 08.03 2010).
– Jugend und Gewalt. Probleme für die schulische und außerschulische Jugendarbeit (Garbsen, 17.03.2010).
– Wie werden Jungs zu Männern? Probleme und Perspektiven der männlichen Sozialisation (Iserlohn, 24.04.2010).
– Gibt es eine Krise der Männlichkeit? Über Antifeminismus und Weiblichkeitsabwehr in der neuen deutschen ‚Männerbewegung‘ (Hannover, 12.05.2010). – Sexuelle Identität (Paderborn, 29.05.2010).
– Massenpsychologische und andere sozialpsychologische Zugänge zum Thema „NS- Volksgemeinschaft“ (Hannover, 15.07.2010).
– Das „eigene“ und das „andere“ Geschlecht – Weiblichkeitsabwehr in der Konstitution von Männlichkeit“ (Paderborn, 08.10.2010).
– Sexuelle Gewalt und Männlichkeit (Hannover, 08.03.2011)
– Sozialpsychologische Anmerkungen zu Jugendgewalt und Jugendkriminalität (Hannover, 10.03.2011)
– Soldatische Körper – militarisierte Männlichkeit (Berlin, 05.11.2011)
– Adoleszenzkrise, Männlichkeit und Gewaltbereitschaft (Paderborn 16.11.2011)
– „Normal“ oder „pathologisch“? Zur Sozialpsychologie der NS-Täter (Wismar, 27.01.2012)
– Gibt es eine Krise der Männlichkeit? Über Antifeminismus und Weiblichkeitsabwehr in der neuen deutschen ‚Männerbewegung‘ (Wien, 15.02.2012)
– Militarisierte Männlichkeit im Spannungsfeld von Krieg und Frieden (Dortmund, 16.03.2012)
– Paranoide Abwehr-Kampf-Haltung und männliche Adoleszenz – oder: Was haben Tim Kretschmer (Winnenden) und Anders Breivik (Oslo/Utoya) gemeinsam? (Frankfurt a. M., 06.05.2012)
– „If the West is to survive, we need to reassert a healthy dose of male authority“: Fanatisierte Männlichkeit am Beispiel des rechtsextremen Abendlandretters Anders B. Breivik (Diskussion mit Heribert Schiedel (Wien, 20.06.2012)
– Adoleszenz und Geschlecht. Über die Antriebskräfte männlicher Amok-Läufer an Schulen (Wien, 21.06.2012)
– Der Mann in der Krise? (Celle, 18.07.2012)
– Aktuelle Kontroversen und gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen mit NS-Täter/innenschaft (Sachsenhausen/Oranienburg, 13.09.2012)
– Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen. Bausteine einer Sozialpsychologie der Männlichkeit (Karlsruhe, 07.11.2012)
– Was macht der Krieg aus den Soldaten? Über Auslandseinsätze und Posttraumatische Belastungsstörungen (Hannover, 23.11.2012)
– Über Antifeminismus und Weiblichkeitsabwehr in der neuen deutschen ‚Männerbewegung‘ (Hannover, 01.12.2012)