Johann Wolfgang Goethe-Universität
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft
Robert-Mayer-Str. 1
D-60054 Frankfurt am Main
e-mail: j.koenig@em.uni-frankfurt.de
Telefon: (069) 798-23446
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/personen/koenig.html
Lehr- und Forschungsschwerpunkte
Klassische und neuere Erziehungs- und Bildungstheorien, Kindheitsforschung, Kritische Theorie, Psychoanalyse, Sozialpsychologie, Kritische Sexualforschung, Queer Theory, Naturphilosophie und Anthropologie, Rechtstheorie, Qualitative Forschungsmethoden (besonders: Tiefenhermeneutik)
CV
Studium der Erziehungswissenschaften in Frankfurt am Main, 2006 Diplom (mit einer Arbeit über vergeschlechtlichende Sozialisationsverhältnisse in den Theorien Luce Irigarays und Alfred Lorenzers); 2008-2011 Stipendiatin der Frankfurt Graduate School for the Humanities and Social Sciences an der J. W. Goethe-Universität; seit 2008 Lehraufträge am Fachbereich Erziehungswissenschaften der J. W. Goethe-Universität Frankfurt/M; Fall 2010/2011 Visiting Scholar am Department of Historical Studies der New School for Social Research, New York; seit Juni 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Theorien der Erziehung und Bildung.
Veröffentlichungen
Bini Adamczak und Julia König, Das Ende der Geschichte ist zu Ende. In: Phase 2. Zeitschrift gegen die Realität 2/2012.
Sonja Buckel und Julia König, Die Desymbolisierung des politischen Körpers. In: Felix Heidenreich und Gary Schaal (Hrsg.): Politische Theorie und Emotion, Baden-Baden 2012 (im Erscheinen).
Julia König, Triebnatur in Question. Alfred Lorenzers historisch-materialistische Psychoanalyse meets Judith Butlers Queer Theory. In: Markus Brunner, Jan Lohl, Rolf Pohl, Marc Schwietring & Sebastian Winter (Hrsg.), Politische Psychologie heute? Perspektiven – Themen – Theorien, Gießen 2012 (im Erscheinen).
Philip Hogh und Julia König, Der Stachel Natur. Die Natur des Menschen im Spannungsfeld von Neurowissenschaft, Poststrukturalismus und Psychoanalyse, in: Myriam Gerhard und Christine Zunke (Hrsg.), Die Natur des Menschen, Würzburg 2012, 225-250.
Julia König, Transformationen eines Motivs - Von der Diskursgeschichte eines Phänomens zur Dialektik von innerer und äußerer Natur infantiler Sexualität. In: Brumlik, Micha / Quindeau, Ilka (Hrsg.): Kindliche Sexualität – Konzepte und Kontroversen. Weinheim 2012, 84-113.
Philip Hogh und Julia König, Bestimmte Unbestimmbarkeit. Über die zweite Natur in der ersten und die erste Natur in der zweiten, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Schwerpunkt „Kritische Neurowissenschaft“, 03/2011, 419-438.
Julia König: Abstraktion und Blindheit. Geschlechtstheoretische Implikationen in Alfred Lorenzers Werk que(e)r gelesen. Tagung “Politische Psychologie - feministische Kritik”, 15.10.2011, Leibniz Universität Hannover. http://www.agpolpsy.de/wp-content/uploads/2012/05/julia-konig_abstraktion-und-blindheit-geschlechtstheoretische-implikationen-bei-alfred-lorenzer-queer-gelesen1.pdf
Sonja Buckel und Julia König, The revolution is my girlfriend. In: juridikum 01/2010, 24-36.
Sonja Buckel und Julia König, Körperwünsche im Recht – Zur Vermittlung von Rechtstheorie und Psychoanalyse. In: Kritische Justiz 03/2009, 337-352.
Julia König, Beziehungsweisen jenseits der Zweisamkeits(ver)ordnung oder: Zur Produktion der Grenze: Wer mehr liebt, hat UnRecht, in: Kritische Justiz 03/2008, 271-278.
Julia König, Begehrtes Ich. Zum Verhältnis begehrlicher Beziehungsweisen, in: diskus 01/2006.
Vorträge
15.10.2011 Abstraktion und Blindheit. Geschlechtstheoretische Implikationen in Alfred Lorenzers Sozialisationstheorie que(e)r gelesen. “Politische Psychologie - Feministische Kritik”, Leibniz Universität Hannover.
15.04.2011 Possibilities and Potentials of Ethnographic Research on Infantile Sexuality. International Colloquium „(Doing) Ethnography in Early Childhood Education and Care“, Université du Luxembourg.
09.12.2010 Theoretical Implications in the Debates on Childhood and “the Child”. Colloquium Prof. Lawrence A. Hirschfeld, New School for Social Research, New York City.
09.06.2010 Triebnatur revisited. Eine Diskussion aus historisch-materialistischer und aus queerfeministischer Perspektive, AG PolPsy, Leibniz Universität Hannover.
07.05.2010 Der “lebendigen Erfahrung” eine Chance geben. Tiefenhermeneutische Rekonstruktion teilnehmender Beobachtungsprotokolle zur Entwicklung kindlichen Trieb(er)lebens, „Die Zukunft der Gegenwart. Zeitdiagnostische Fragen psychoanalytischer Sozialpsychologie“ Tagung des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.
02.05.2010 on the notion of sex and related politics. historisch-materialistische triebtheorie meets queer theory. Institut für vergleichende Irrelevanz Frankfurt/M.
23.04.2010 Remembrance of Nature in the Subject. Towards a Critical Concept of Inner Nature (zusammen mit Philip Hogh), Workshop “Critical Neuroscience. Alternatives to Neurocentrism in Philosophy and Psychiatry” an der Philipps Universität Marburg.
11.02.2010 Der Stachel Natur. Warum menschliche Freiheit ohne Natur nicht denkbar ist (zusammen mit Philip Hogh), Workshop “Die Natur des Menschen”, Forschungsstelle Kritische Naturphilosophie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
05.12.2009 Begehrensverhältnisse in der Krise? Zur Dialektik elterlicher Wahrnehmung in den familialen Konstitutionsbedingungen kindlicher Sexualität, “Politische Psychologie heute?”, Leibniz University of Hannover.
06.12.2009 Podiumsdiskussion mit Markus Brunner, Hans-Joachim Busch, Lilli Gast und Rolf Pohl auf der Tagung “Politische Psychologie heute?”, Leibniz University of Hannover (veröffentlicht im Journal für Psychologie: http://www.journal-fuer-psychologie.de/jfp-1-2010-06.html).
21.03.2009 Materielle Hybride – soziale „Natur“: Der Trieb. Psychoanalyse als kritische Theorie des Begehrens, Graduate Conference „The Future(s) of Critical Theory“, Johann Wolfgang Universität Frankfurt/M.
13.03.2009 Die Desymbolisierung des politischen Körpers (zusammen mit Sonja Buckel, Jahrestagung der „Sektion Politische Theorien und Ideengeschichte in der Deutschen Vereinigung der Politikwissenschaften“, Helmut Schmidt Universität Hamburg.
30.01.2009 Transformationen eines Motivs – Von der Diskursgeschichte eines Phänomens zur Dialektik von innerer und äußerer Natur infantiler Sexualität, Universität Frankfurt / Fachhochschule Frankfurt / Evangelische Akademie Arnoldshain: Kindliche Sexualität, Konzepte und Kontroversen.
06.11.2007 Umkämpft, verdrängt, genormt: Infantile Sexualität – ein Ort kultureller oder gesellschaftlicher Auseinandersetzung?, Kolloquium zum 60. Geburtstag von Micha Brumlik, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt/M.
25.05.2006 Das Andere des Differenzfeminismus (zusammen mit Barbara Köster und Alexandra Ommert), Ladyfest Frankfurt/M.
06.06.2004 Zwischen Zwölftonmusik und Lautenunfug - Adornos Kritik der Musikerziehungsbewegung. Institut für vergleichende Irrelevanz Frankfurt/M.
Mitgliedschaften
Assoziation Kritische Gesellschaftsforschung (AKG)
AG Antisemitismus, Trauma und Tradierung am Sigmund Freud Institut Frankfurt/M.
AG Tiefenhermeneutik (Gründungsmitglied)
Arbeitskreis Tiefenhermeneutik und Sozialisationstheorie am Sigmund Freud Institut Frankfurt/M.
