Archiv Aktuelles 2009
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Tagung “Politische Psychologie heute?”
Freitag bis Sonntag, 4. - 6. Dezember 2009
“Musikhörsaal”, Callinstrasse 30
Hier geht es zum Programm der Tagung
Einige Vorträge und die Abschlussdiskussion sind mittlerweile in einem Schwerpunktheft zur Politischen Psychologie des “Journal für Psychologie” erschienen: http://www.journal-fuer-psychologie.de/jfp-1-2010.html.
Ein Tagungsband mit allen Vorträgen erscheint im Frühjahr 2012.
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Jour Fixe im November
Mittwoch, 11.11.2009, 18 Uhr c.t.
Raum A210, Im Moore 21, Vorderhaus
Feinde des Ganzen, Reinen und Klaren.
Zur psychodynamischen Funktion antisemitischer Geschlechterbilder
Die NationalsozialistInnen inszenierten sich unter dem Vorzeichen des volksgemeinschaftlichen ‚Heils’ als ganz, rein und klar. Auch hinsichtlich der geschlechtlichen ‚Identitäten’ sollten diese Attribute gelten.
Demgegenüber standen die antisemitischen Feindbilder: ‚Der Jude’ versinnbildlichte die Spaltung, die Lüsternheit und die Verwischung der Geschlechtergrenzen.
Woher stammt die affektive Attraktivität, die diese Selbst- und Fremdbilder auf sehr viele Deutsche ausübten? Warum wurden sie oftmals begeistert angeeignet?
Vortrag von und Diskussion mit Sebastian Winter M.A., Hannover
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Jour fixe im Oktober
Mittwoch, 21.10.2009, 18:00 Uhr
Raum A210, Im Moore 21, Vorderhaus
David Becker: Psychosoziale Arbeit im Gaza-Streifen
Projektberatung aus Deutschland: Politische Psychologie als praktische Herausforderung
In fast allen Konfliktgebieten dieser Welt finden sich heute psychosoziale Projekte, die im Rahmen von humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit finanziert werden. Man versucht den Opfern zu helfen und hat verstanden, dass auch psychologische Dimensionen beim Aufbau von Friedensperspektiven eine wichtige Rolle spielen. Aber funktioniert das wirklich? Wie verhalten sich individuelle zu gesellschaftlichen Phänomenen? Wie wirken sich lokale und internationale Machtkonstellationen aus? Anhand des konkreten Beispiels einer Projektberatung im Gazastreifen, werden Probleme und Perspektiven der politischen Psychologie im internationalen Kontext diskutiert.
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Widerstand oder Aufgeben?
Eine Tagung der ehemaligen iranischen politischen Gefangenen
18. – 20. September 2009 im Kulturzentrum FAUST e.V.
Freitag, 18. September:
14:00 - 16:00 Anmeldung
Eröffnung
16:00 - 17:00 Begrüßung
17:00 - 17:30 Pause
Widerstand oder Aufgeben?
17:30 – 19:15 Farkhonde und Mojdeh Arassi: Selbstbehauptung und Widerstand
19:15 – 20:30 Pause
20:30 – 23:00 Film und kulturelles Programm
20:30 – 20:45 Musik
20:45 - 21:30 Kurze Vorstellung der Bücher über politische Gefangene im Iran
21:30 – 23:00 Film: Ein Augenblick Freiheit (Regie: Arash Riahi), Vorstellung/Einführung von Bassir Nassibi
Samstag, 19. September:
Jugendliche und politische Gefangenschaft
09:00 – 09:40 Shahla Talebi: Kinder der Gewalt und politischer Unterdrückung
09:40 – 12:00 Diskussion
12:00 – 14:00 Demonstration gegen die neue Welle der Unterdrückung im Iran
14:00 – 15:00 Mittagspause
Psychologie der Folter
15:00 – 15:45 Nasser Parnian: Ein Blick zu den Methoden der Folter
15:45 – 16:00 Mina Zarin: 30 Jahre Vergewaltigung und sexuelle Folter im Iran
16:00 - 16:40 Nouriman Ghahhari: Die Folter als Katastrophe - außerhalb von Gedanken, Folgen und Behandlungen
16:40 - 17:20 Markus Brunner: Die Folter und ihre traumatischen Folgen: vom Erleben der eigenen Vernichtung und dem Verlust der Welt
17:20 – 18:10 Pause
18:10 – 19:30 Diskussion
19:30 – 20:30 Abendessen
20:30 – 23:00 Internationale Solidaritätsnacht mit politischen Gefangenen (Mit Kabarett und Musik)
Sonntag, 20. September:
Berichte und Vorschläge
09:00 – 10:00 Gemeinsame Diskussion, ein Bericht zur Verstärkung der internationalen Solidarität zur Verteidigung der politischen Gefangenen und Internationale Konferenz 2010, Kopenhagen (Veranstaltungskomitee)
10:00 – 10:30 Mila Mossafer: Vorschlag zur Begründung eines Archivzentrums zum Massakers 1988 und gegen Straflosigkeit vonMenschenrechtsverbrechen
Ehemalige politische Gefangene und Einleben in der Gesellschaft
10:30 – 11:15 Shokofeh Sakhi: Folter: Verwandlung des sozialen Menschen in ein Individuum an sich und für sich
11:15 – 12:00 Hans-Henning Haake: Re-Traumatisierung bei Folteropfern in Deutschland
12:00 – 13:30 Mittagspause
13:30 – 15:00 Diskussion
15:00 – 15:30 Pause
15:30 - 17:00 Zusammenfassung
17:00 – 19:00 Meinungsumtausch mit den Tagungsteilnehmern
19:00 – 20:30 Abendessen
20:30 – 23:00 Abschluss mit kulturellem Programm: Musik, Theater, Film
Ausstellung:
Vom 18. – 20 September im Kargahhaus, von Künstlern und ehemaligen Gefangenen,
Eröffnungsrede: Prof. Dr. Ingolf Ahlers
Anmeldung unter: http://www.dialogt.org/deutsch/Art/semde09.htm
UnterstützerInnen: AGPolPsy, AStA Hannover
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Jour Fixe im August
Mittwoch, 12.08.2009, 18:00 Uhr
Raum A310, Im Moore 21, Vorderhaus
Antiamerikanismus als Alltagsreligion
An diesem Jour Fixe wird das Forschungsprojekt zum aktuellen oder „neuen“ Antiamerikanismus vorgestellt, das aus dem Kolloquium von Prof. Dr. Detlev Claussen hervorgegangen ist.
Bis in die 90er Jahre hinein haben Untersuchungen zum Antiamerikanismus eine marginale Rolle innerhalb der Sozialwissenschaften gespielt und hatten oftmals eine eher disziplinierende Funktion in politischen bzw. weltanschaulichen Auseinandersetzungen. In Folge der Terroranschläge des 11. September 2001 änderte sich diese Situation. Die öffentliche Meinung in der Bundesrepublik polarisierte sich zwischen „bedingungsloser Solidarität“ mit den Vereinigten Staaten und einer teils schrillen Kritik an der amerikanischen Außenpolitik. Die sich anschließende medial geführte Debatte offenbarte ein wachsendes Interesse an der Frage nach einem „neuen“ Antiamerikanismus und öffnete das Thema auch für wissenschaftliche Diskussionen.
Bis heute ist jedoch völlig offen, ob diese wissenschaftlichen und medialen Auseinandersetzungen auch im Alltag der Bundesbürger eine Rolle spielen. Qualitative Untersuchungen der alltäglichen Form und Bedeutung des Antiamerikanismus gibt es bis dato nicht.
Neben einer kurzen Einführung zur Konzeption und Durchführung der bisherigen Studie wird es vor allem Gelegenheit geben ausführlich über zwei Sequenzen aus einer Gruppendiskussion zu sprechen und diese gemeinsam zu interpretieren.
Hier und hier finden sich Gruppendiskussionssequenzen zur vorbereitenden Lektüre.
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Jour Fixe im Juli
Mittwoch, 08. Juli 2009, 18:00 Uhr
Raum A310, Im Moore 21, Vorderhaus
Film über Paul Parin
Paul Parin gehört zu den wichtigsten Vertretern der Ethnopsychoanalyse und der Politischen Psychologie. Aus Anlass seines Todes im Mai 2009 zeigen wir einen Film, in dem er über sein Leben, seine politischen Aktivitäten und die Psychoanalyse interviewt wird. Anschließend besteht Gelegenheit zur Diskussion.
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Call For Papers
“Politische Psychologie heute?”
eine Tagung der AG PolPsy
Hannover, 4. bis 6. Dezember 2009
Deadline: verlängert bis zum 19. Juni 2009
Die AG PolPsy organisiert vom 4. bis 6. Dezember 2009 eine Tagung, auf der unter folgenden Fragen grundsätzlich über die Aktualität der Politischen Psychologie diskutiert werden soll: Worin liegen die Chancen einer Politischen Psychologie heute und wofür brauchen wir sie eigentlich noch? Welche Rolle kommt der Psychoanalyse in ihr zu? Wie sind die psychoanalytisch-sozialpsychologischen Konzepte einzuschätzen, die momentan breiter aufgegriffen werden? Wie kann die Politische Psychologie aktualisiert werden? Welche neuen gesellschafts-, kultur- und subjekttheoretischen wie auch psychoanalytischen Theorieentwicklungen müssen aufgegriffen werden, um aktuelle gesellschaftliche Phänomene erklären zu können?
Ziel der Tagung ist es also nicht nur, nach der Bedeutsamkeit der politisch-psychologischen Traditionen für die Gegenwart zu fragen und zusammenzutragen, was aktuell unter Politischer Psychologie verstanden wird. Thematisiert werden soll, ob und ggf. wie die Politische Psychologie durch das Aufgreifen neuerer theoretischer und methodischer Ansätze und das Erschließen neuer Anwendungsgebiete aktualisiert und vorangetrieben werden kann.
Ausschreibung
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Jour Fixe im Juni: Sondertermin!
Blockveranstaltung:
Samstag, 20. Juni 2009, 10:00-17:00 Uhr
Raum A310, Im Moore 21, Vorderhaus
Forschungs- und Praxisprojekte gegen Antisemitismus
Organisiert wird dieser Jour Fixe von Prof. Dr. Wolfram Stender von der Fachhochschule Hannover (FHH).
Im Zentrum des Workshops stehen Berichte aus drei qualitativ angelegten Forschungsprojekten über aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus (insb. bei Jugendlichen) und zu den Konsequenzen für die politische Bildungsarbeit. Über ihre Forschungen referieren werden:
- Heike Radvan (FU Berlin/Amadeu Antonio Stiftung)
- Barbara Schäuble (Päd. Hochschule Freiburg).
Außerdem werden Zwischenergebnisse aus dem FHH-Forschungsprojekt „Antisemitismus bei Jugendlichen im Kontext von Migration und sozialer Exklusion” vorgestellt.
Ein Text von Guido Follert und Wolfram Stender zur Vorbereitung auf den jour fixe findet sich hier.
Und ein weiterer von Heike Radvan hier.
Die Veranstaltung ist Teil der Vernetzung mit der Neuen Gesellschaft für Psychologie.
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Jour Fixe im Mai
Mittwoch, 13. Mai 2009, 18 Uhr
Raum A310, Im Moore 21
Nazismus und Postnazismus
Voraussichtlich Ende diesen Semesters wird ein Sammelband der AG PolPsy erscheinen, der z.Zt. den Arbeitstitel „Nazismus und Postnazismus“ trägt. Ziel dieses Buches ist es, die Geschichtswissenschaften und die Psychoanalytische Sozialpsychologie (wieder) miteinander ins Gespräch zu bringen.
Auf dem Jour fixe werden wir das Konzept und die einzelnen Beiträge des Buches, die einen Bogen von der Betrachtung der nationalsozialistischen Gesellschaft bis zu deren Nachwirken im postnazistischen Deutschland schlagen, vorstellen.
Anschließend wollen wir die Frage diskutieren, wie sich psychoanalytische Begriffe auf die Geschichte anwenden lassen, ohne in einen Psychologismus zu verfallen.
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35. Jahrestagung des Arbeitskreises Politische Psychologie (DVPW)
„Von einer Generation zur anderen -
Zur Dynamik von Weitergabe und Übernahme“
9./10. Mai 2009 | Frankfurt am Main | Sigmund-Freud-Institut
Samstag, 9. Mai 2009
10.00
Begrüßung/Einleitung
10.15-11.45
Die „68er“ und ihre Kinder – Generationen ohne Konflikt?
Sebastian Lissner, Frankfurt a.M.
12.00-13.30
„Emotional frierende Kinder“? (Aly) oder: 68er-Bashing als „Vergangenheitsbewältigung“. Nationalsozialismus und Protestbewegung aus generationengeschichtlicher Perspektive
Jan Lohl, Hannover
15.15-16.45:
Grenzenlosigkeit - Wut - Resignation. Reinszenierung und Abwehr bei den Nachkommen von Tätern
Angela Moré, Hannover
17.00-18.30
Bindung und Brüche zwischen den Generationen nach dem Krieg. Die schwierige Ablösung von (der 68er-Generation angehörigen) Eltern und ihren adoleszenten Kindern
Inge Schubert, Frankfurt a.M.
Sonntag, 10. Mai 2009
10.00-11.30
Vom „Leid-Tragenden“ zum Handelnden in veränderter Formation. Aspekte intergenerativer Dynamik von Erlebtem und Phantasiertem an Fallbeispielen von Patienten der zweiten Generation
Sylvia Janas, Alzenau
11.45-13.15
Trauma, Krypta, rätselhafte Botschaft. Einige Überlegungen zur intergenerationellen Konfliktdynamik
Markus Brunner, Hannover
Veranstalter: Arbeitskreis Politische Psychologie (DVPW), in Verbindung mit der Arbeitsgruppe Psychoanalyse – Gesellschaft – Kultur.
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Jour Fixe im April
Mittwoch, 08.04.2009, 18 Uhr
Raum A416, Im Moore 21
Möglichkeiten und Grenzen von pädagogischer Arbeit gegen Rechtsextremismus
von Marc Schwietring M.A. vom Büro für psychosoziale Prozesse der FU Berlin
Für den 1.Mai planen NPD und Kameradschaften einen, z.Zt. von der Polizei untersagten, Großaufmarsch in Hannover. Aus diesem Anlass wird der Jour fixe sich damit beschäftigen, inwiefern pädagogische Programme präventiv gegen die Ausbreitung rechtsextremen Gedankenguts und die Etablierung entsprechender (Sub-) Kulturen helfen können und wo ihre Grenzen liegen. Marc Schwietring wird hierzu die Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus der letzten Jahre skizzieren und aus der Arbeit der wissenschaftlichen Begleitung im Rahmen des aktuellen Programms “Vielfalt tut gut” berichten.
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Jour Fixe im März
Mittwoch, 11. 03.2009, 18 Uhr
Raum A310, Im Moore 21
Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft
Vorstellung und Diskussion des Forschungsprojektes von Prof. Dr. Wolfram Stender, Guido Follert und Mihri Özdogan an der Fachhochschule Hannover
Als Hintergrundlektüre dient der kurze Text:
Stender, Wolfram (2008): Der Antisemitismusverdacht. Zur Diskussion über einen „migrantischen Antisemitismus“ in Deutschland. In: Migration und Soziale Arbeit, 30. Jg., H 3 / 4, Oktober 2008, S. 284-291 (PDF-Version).
(Der Text steht auch als Kopiervorlage im Handapparat der AG PolPsy in der FBS.)
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Tagung: NS-Taten und neuere Täterforschung – eine kritische Auseinandersetzung
Wissenschaftliche Tagung mit Vorträgen und Diskussionen
Sa 28.02. | 9.30–22.00 Uhr | Leibnizhaus
9.45 Uhr | Begrüßung: Joachim Perels
1o.00–11.00 Uhr | Rolf Pohl: Kritik am Normalitätsbegriff der neueren Täterforschung
11.00-12.00 Uhr | Joachim Perels: Der Begriff der Normalität und die Zerstörung des Rechts durch NS-Täter
12.00-12.15 Uhr | Pause
12.15–13.15 Uhr | Hans-Heinrich Nolte: Nazi-Mörder – „ganz normale Männer“?
13.15–14.oo Uhr | Mittagspause
14.oo– 15.oo Uhr | Axel von der Ohe: Kriminologie der NS-Täter – die halbvergessenen Forschungen von Herbert Jäger
15.oo– 16.oo Uhr | Nele Reuleaux: Die psychischen Antriebe von NS-Tätern. Zur Bedeutung des „malignen Narzissmus“
16.oo– 16.3o Uhr | Kaffepause
16.3o–17.3o Uhr | Angela Moré: Die psychologische Bedeutung der Schuldabwehr von NS-Tätern und ihre Botschaft an die nachfolgende Generation
17.3o–18.3o Uhr | Jan Lohl: Ganz normale Familien? Überlegungen zur Tradierung des Nationalsozialismus
18.3o–18.45 Uhr | Pause
18.45 – 19.45 | Hellmuth Freyberger, Harald Freyberger: Das Beispiel Heinrich Himmler. Zur Studie von Peter Longerich (2008)
19.45-20.30 Uhr | Abendessen
20.3o–21.45 Uhr | Abschliessendes Rundtischgespräch: Die Überlebenden Anita Lasker-Wallfisch, Harald Freyberger, Wilfried Wiedemann, Rolf Pohl, Moderation: Hellmuth Freyberger
Veranstalter: Verein Gegen Vergessen-Für Demokratie e.V. Regionalgruppe Hannover in Verbindung mit der Arbeitsgemeinschaft 9. November`38, mit dem Institut für Politische Wissenschaft, dem Institut für Soziologie und Sozialpsychologie und dem Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover, dem Winnicot Institut, An-Institut der Fachhochschule Hannover, der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie Hannover
http://www.vhs-hannover.de/download/VHS_001_Programm%202009-01-12.pdf
Bericht über die Tagung in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 3. März 2009
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Jour Fixe im Februar
Mittwoch, 11. 02.2009, 18.00 Uhr
Raum A310, Im Moore 21
Was ist das Politische an der Politischen Psychologie?
Diskussion der Grundlagen der Politischen Psychologie anhand des Textes:
Krovoza, Alfred (1995): Zum Problem des Politischen in einer Politischen Psychologie. Am Beispiel Horkheimers, Adornos und Mitscherlichs. In: Belschner, Wilfried et al. (1995) (Hg.): Wem gehört die Heimat? Beiträge der Politischen Psychologie zu einem umstrittenen Phänomen. Opladen: Leske und Budrich, S. 41 - 59 (Download: PDF-Version).
Außerdem empfehlen wir als Vorablektüre den kurzen Text:
König, Helmut (1988): Einleitung: Über das Programm der Politischen Psychologie. In: Ders. (Hg.) (1988): Politische Psychologie heute. Leviathan Sonderheft 9/1988, Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 7-11 (Download: PDF-Version).
(Die Texte stehen auch im Handapparat der AG PolPsy in der FBS als Kopiervorlage bereit.)
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Innovative Methoden? - Ausstellung und Vortrag zum Thema Folter
26.-30.01.09
Ort: kargah (Zur Bettfedernfabrik 1, Faust-Gelände)
…hinter verschlossenen Türen.
Folter findet Abseits der Öffentlichkeit statt. Bezeichnungen wie “Innovative Methoden” verharmlosen Menschenrechtsverletzungen nicht nur, sondern finden als scheinbar legale Instrumente Einzug in die politische Diskussion.
Die Ausstellung setzt sich in Form von Malerei, Plasik, Film und Installation mit der weiterhin aktuellen Thematik auseinander.
Mo., 26.01.09, 19.00 Uhr:
Eröffnungsveranstaltung mit Prof. Dr. Lutz Hieber (Universität Hannover)
Do., 29.01.09, 20.00 Uhr:
„Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt.“ (Jean Améry) - Zur Psychodynamik der Folter und ihren traumatischen Folgen.
Vortrag von Markus Brunner
(PDF-Version)
Fr., 30.01.09, ab 17 Uhr:
Abschlussveranstaltung
Veranstalter: Art!kel eins, in Zusammenarbeit mit kargah e.V. und Faust e.V.
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Austellung: Auschwitz-Prozess 4 Ks 2/63
Historisch-dokumentarische Ausstellung des Fritz Bauer Instituts
zum Frankfurter Auschwitz-Prozess
26. Januar bis 25. Februar 2009
Portikus- und Wandelhalle des Niedersächsischen Landtags in Hannover
Veranstalter in Hannover:
Verein “Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.”
in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft 9. November und der VHS Hannover
http://www.fritz-bauer-institut.de/auschwitz-prozess.htm
Rahmenprogramm in Hannover:
http://www.vhs-hannover.de/download/VHS_001_Programm%202009-01-12.pdf
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Gründungsveranstaltung
Mittwoch, 14.01.2009, 18:00
Raum A310, Welfengarten 1, Hauptgebäude (1101)
Gründungsveranstaltung
der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie
Mit dieser Auftaktveranstaltung zu einem monatlichen Jour fixe zu Themen der politischen Psychologie wird sich die Arbeitsgemeinschaft vorstellen und über ihre geplanten Vorhaben informieren.
mit einem Vortrag von Prof. Dr. Alfred Krovoza
Politische Psychologie heute
Zur Lage kritischer Sozialwissenschaften an der Universität
zum Plakat: plakat-jour-fixe
Bericht auf eisbergonline: http://www.eisbergonline.de/index.php?seite=artikel&id=682
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