Jour Fixe im Januar

7.01.2011 Mi, 12.1.2010, 18 Uhr Im Moore 21, Vorderhaus, Raum A210 Filmvorführung: Fight Club Regie: David Fincher, USA 1999 Der Film schildert den „Ausbruch“ des Protagonisten aus der von ihm als „verweiblichend“ und entfremdend wahrgenommenen Konsumwelt durch die Gründung von männerbündischen „Fight Clubs“: „Nirgendwo fühlt man sich so lebendig wie hier.“ Besteht der Zweck dieser Clubs anfänglich in ritualisierten, blutigen Schlägereien unter den Mitgliedern, so wandelt sich dies im Laufe des Films: Die „Fight Clubs“ entwickeln sich zu einer paramilitärischen Organisation, die versucht u.a. durch Bombenanschläge auf Banken die gesellschaftliche Ordnung zu erschüttern. Im Mittelpunkt von „Fight Club“ steht die „Krise der Männlichkeit“ und Gewalt als ein Versuch, diese Männlichkeit zu restituieren. Der Film ist sehr kontrovers diskutiert worden. Slavoj Zizek etwa sieht in der dargestellten Gewalt ein revolutionäres Potential: „Although this strategy is risky and ambiguous (it can easily regress into a proto-fascist macho logic of violent male bonding), this risk has to be taken – there is no other direct way out of the closure of capitalist subjectivity”. Aber auch die neurechte „Junge Freiheit” hat „Fight Club” positiv besprochen. In dem Jour Fixe wird der Film gezeigt und anschließend diskutiert. Plakat zum Jour Fixe

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