Jour fixe im April

25.03.2013 10. April 2013, 18:00 Uhr Im Moore 21, Raum A210 Johanna Sigl (Göttingen): Alle ausgestiegen?! Biographieanalytische Perspektiven auf die Verläufe der Zuwendung und Distanzierung von der extremen Rechten Die Analyse der Lebensgeschichten von AussteigerInnen aus der extremen Rechten gibt Aufschluss darüber, welche biographischen Erfahrungsaufschichtungen und Handlungsentwürfe dazu führen können, dass sich jemand der rechten Szene zu- aber auch wieder abwendet. Der Vortrag möchte aufzeigen, dass sowohl Zuwendungs- als auch die Distanzierungsprozesse nur dann verstehend nachvollzogen werden können, wenn sie eingebettet in die jeweilige biographische Gesamtgestalt analysiert werden. In ihr tauchen Fragen nach gesellschaftlichen und familialen Tradierungsprozessen auf, denen mit einer gendersensiblen Perspektive nachgespürt werden soll. Die empirische Grundlage bilden biographisch-narrative Interviews (Schütze), die nach Rosenthal fallrekonstruktiv ausgewertet werden. Johanna Sigl, M.A. promoviert als Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung an der Universität Göttingen (Methodenzentrum Sozialwissenschaften) am Lehrstuhl von Prof. Gabriele Rosenthal und ist Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus. Plakat zum Jour fixe

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.