Antisemitismus/Erfahrungen. Spätfolgen der Shoah und Antisemitismus heute

19.12.2012

8. und 9. September 2012, Fachhochschule Frankfurt a. M. (Nibelungenplatz 1)

Samstag, 8. September
10:15 Lars Rensmann: Kollektiviertes Ressentiment und subjektive Erfahrung. Zur politischen Psychologie des Antisemitismus im deutschen und europäischen Kontext
11:45 Jan Lohl: “Die Deutschen wurden bestraft, die Juden nicht” Zur Konstitution des Antisemitismus nach Auschwitz im Alltagsdiskurs der 1950er Jahre
14:00 Katharina Rothe und Judith Lebiger-Vogel: Antisemitismus in Deutschland im Kontext der Abwehr von Schuld und Scham
15:00 Andrea Neugebauer: Die Reproduktion von Antisemitismus bei der interaktiven Herstellung von NS-Vergangenheit. Ko-Konstruktionen in den 1980er Jahren
16:30 Gruppenanalytischer Reflektionsraum (mit Angela Moré und Nele Reuleaux)
19:30 Film : Zur Darstellung, Rezeption und Verarbeitung antisemitischer Alltagserfahrungen im deutschen. Interaktive Rezeption eines Fernsehfilms (mit Michael Vollrath und Doreen Röseler)

Sonntag, 9. September
10:00 Kurt Grünberg: Ist das Antisemitismus? Deutsch-jüdische Erfahrungen nach der Shoah
11:00 Ruth Zeifert: “Vaterjuden” – Gibt es “positive” Antisemitismus-Erfahrungen?
12:20 Julia Bernstein und Lena Inowlocki: “Juden” als Fremde und Andere in Deutschland nach 1945: Verbindungen von Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
13:20 Abschlussdiskussion
14:00 Ende der Tagung

Veranstalterin: Überregionale Forschungsgruppe am Sigmund-Freud-Institut zu den psychosozialen Spätfolgen der Shoah
Gefördert durch die Friedrich-Ebert-Stiftung

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