VHS-Vortrag zu Haarmann und Lessing

6.07.2013 Mittwoch, 10. Juli 2013, 18.30 – 20.30 Uhr Rolf Pohl (Hannover): „Nicht die Natur schuf die bösartigen Ungeheuer“. Haarmann, Lessing und Hannover Im Mittelpunkt des Vortrags wird die Haarmann-Studie des hannoverschen Philosophen, Mediziners, politischen Publizisten und Wegbereiters der modernen Erwachsenenbildung Theodor Lessing stehen. Sie liefert nicht nur wichtige Anhaltspunkte für eine auch aktuell spannende psychologische Analyse eines Sexualverbrechers. Lessings Schlussfolgerung, der „Triebkannibale“ sei nicht zuletzt ein Opfer sozialer Missstände, hat neben seiner scharfen Justizkritik zu seinem Ausschluss aus dem Prozess geführt. Dies war der Beginn einer politischen Hetzkampagne, die schließlich 1933 in seiner Ermordung als „jüdischer Vaterlandsverräter“ durch Angehörige der SA einmündete. Veranstaltungsort: Ada und Theodor Lessing Volkshochschule Theodor-Lessing-Platz 1 | 30159 Hannover | Raum 214 Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Ada und Theodor Lessing Volkshochschule und das Institut für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover.

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