Jour fixe im Januar

2.01.2014

15. Januar 2014, 18 Uhr
Im Moore 21, Raum A210

Diskussionsveranstaltung:
Über den Umgang mit Rechtsextremismus an der Hochschule

Extrem rechte Einstellungen sind auch an den Hochschulen verbreitet. Dabei stellen nicht nur organisierte Neonazis aus der NPD oder den Freien Kameradschaften und auch nicht nur die Verbindungsstudenten aus der Deutschen Burschenschaft das Problem dar. Haltungen, welche eine (völkische) Eigengruppe ausgegrenzten und abgewerteten Fremdgruppen gegenüberstellen und so über identitätsstiftende Feindbilder eine homogene „Gemeinschaft“ versprechen, sind auch in der „Mitte der Gesellschaft“ verankert. Sie widersprechen mit der Abwertung des „Anderen“ der Freiheit der Wissenschaft und des offenen Diskurses.
Wie können die Hochschulen mit diesem Problem umgehen? Welche Strategien und Erfahrungswerte gibt es?

Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Wolfram Stender (Hochschule Hannover, Fakultät V), Prof. Dr. Joachim Perels (Institut für Politische Wissenschaft), einer Vertreterin des AStA der Universität Hannover und einer Vertreterin der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Plakat zum Jour fixe

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